erfolgreich - kommunikativ - selbstbewusst mit Alix Krüger
erfolgreich - kommunikativ - selbstbewusstmit Alix Krüger

Optimierte Lösungen mit der Ärztin und Kommunikationstrainerin

Körpersprache – unsere wichtige Ur-Sprache

Wir zeigen mit unserer Mimik, unserer spontanen Gestik, unserer jeweiligen Haltung, sogar kleinsten Bewegungen weit schneller all unsere Gedanken und Gefühle und unsere Einstellung zu einer Person oder zu einem Thema, als uns bewusst ist!

Nicht in Minuten, sondern in Bruchteilen von Sekunden haben wir nach außen gezeigt, was uns im Innersten bewegt! Also weit schneller, als wir bewusst wahrnehmen oder bewusst über unsere Eindrücke und Wahrnehmungen nachdenken können. Und ebenso schnell werden wir unsererseits „ausgelesen“.

Auch daher ist das Thema „Zeit“ im Leben und gerade in der Kommunikation so wichtig. Jeder der den Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz kennt, jeder der Projekte und Ziele plant, weiß um den wichtigen Faktor Zeit.

An der Körpersprache zeigt sich jedoch, dass unser Körper weit eher mit dem Thema Zeit umgehen kann, als unser Geist oft bereit ist, diesen wesentlichen Faktor zu akzeptieren und zu berücksichtigen.

Prokrastination, also die gefürchtete Verschieberitis, ist weniger ein Thema unseres Körpers, als vielmehr ein sehr vielschichtiges unseres Geistes, unseres Bewusstseins.

Mehr gezeigt als gewollt?

Sicher, es nicht so angenehm, wenn wir mehr von unseren Gefühlen gezeigt haben, als wir wollten. Mauern und sich selbst zu verstecken, ist jedoch weder angenehm noch sinnvoll, denn der andere hat ja schon gesehen, was wir gar nicht zeigen wollten.

Dieses ‚Unwohlsein‘ nicht in Abblock- oder Abwehrreaktionen münden zu lassen, ist für ein offenes Agieren in Gemeinschaften sehr wichtig. Jedwedes Abwehren, ganz gleich auf welche Weise es körpersprachlich geäußert wird, ist der erste Punkt, an dem Gegenreaktionen ansetzen. Somit ist es zwangsläufig auch der erste Punkt, an dem eigene Änderungen ansetzen müssen.

Denn bereits eine erste, meist nur kurz wahrnehmbare Abwehrreaktion auf eine Äußerung des Gegenübers kann schon weitreichende, kontraproduktive Reaktionen der Kollegen, vieler Mitarbeiter ganzer Teams auslösen. Und damit nicht nur Meetings und Teamgespräche negativ beeinflussen, sondern im weiteren Verlauf auch die Arbeit im Strategiebereich nachhaltig ausbremsen. Das lässt sich mit entsprechend ausgerichteten Trainings positiv umwandeln.

Bidirektionale Körpersprache

Das bewusste Training der bidirektionalen Körpersprache  erhöht die bewusste Wahrnehmung der Signale körpereigener Rezeptoren und Systeme. So können wir Rückschlüsse auf die eigene Gefühlslage erhalten, die uns im weiteren Verlauf zu Änderungen in der Einstellung befähigen. Unter anderem um diese Einstellungsänderung geht es bei der Nutzung der Körpersprache.

Denn diese bewusste Änderung entspricht einem Wechsel der Bewusstseinsstufe, der deutlich mehr Potential u.a. eben auch im Berufsleben ermöglicht.

Erst der Wechsel von rein reaktivem, reflektorischem Agieren, welches durchaus auch an der hohen Reaktionsgeschwindigkeit zu erkennen ist, zu proaktivem Verhalten, in das die eigenen Grundwerte, die aktuelle Einstellung, eigene Gedanken und Gefühle, das aktuelle Geschehen ebenso aktiv einfließen wie die Sichtweise der Mitmenschen im weitesten Sinn, ermöglicht die Aktualisierung der eigenen Einstellung und damit im weiteren Verlauf eine Öffnung für neue Lösungen.

Die eigene Körpersprache selbst steuern

Es ist verständlich, dass seit jeher Menschen wissen wollen, was genau sie aussagen und was andere wirklich sehen. Was ging in mir gerade vor? Was habe ich meiner Meinung nach gezeigt? Und was hat mein Gegenüber gesehen? Was denkt er jetzt von mir?

Dabei wird oft ein Grundsatz vergessen: Was mein Gegenüber von mir denkt, ist ohnehin sein Bereich. Ich kann dort nichts ändern, nichts löschen, nicht einmal etwas überschreiben wie einen Text auf dem PC. Es ist sein „Territorium“ seiner Persönlichkeit. Dort hat niemand Zugang - außer ihm.

Grenzwahrungstraining ist ein wichtiger Bestandteil positiver, lösungsorientierter Kommunikation. Hierzu auch Selbstbewusst und erfolgreich.

Grenzwahrung bedeutet aber auch, das eigene Territorium genau zu kennen, um eigene Übertritte, Übergriffe in den Bereich anderer Menschen sofort abzustellen, die überaus nachteilige Auswirkungen haben können.

Hierfür ist unser Körper, also die  Wahrnehmung über das eigene Nervensystem, eine sehr wirksame Unterstützung.

Präzise Kenntnis bringt große Effektivität

Die Körpersprache wenigstens zu einem Teil zu beherrschen und wissen zu wollen, wie wir uns in ihr bewegen können, ist wichtig und spannend. Wenn wir immer in der Einstellung verankert, also "parat" haben, was wir wirklich denken und fühlen, was uns wichtig ist, so veranlasst unser Gehirn die entsprechenden Ausführungen, schickt die zugehörigen Signale an die jeweilige Erfolgsorgane weiter. Vorausgesetzt, unsere eigene Einstellung, die als „Handlungsvorlage“ für die Körpersprache angesehen werden kann, liefert dazu eine "klare Ansage".

Denn in unserer Einstellung ist unter anderem all das eingebucht, was wir aus der eigenen Sicht heraus als für uns selbst zutreffend abgespeichert haben. Die eigene Einstellung ändert sich, wenn einer unserer eigenen Parameter sich ändert. Aber eben nur dann. Wenn wir meinen, dass wir etwas an den Ausführungsbefehlen ändern müssen.

Da die Einstellung als Handlungsvorlage für die Körpersprache gelten kann, kann man sie auch als die Schaltstelle für deren schnelle Reaktionen ansehen. Folglich ist es wichtig, die eigene Einstellung fortlaufend zu überprüfen, ob sie aktuell noch zu treffen ist oder ob gewisse Nachjustierungen vorgenommen werden müssen, so dass es zu diesen Unsicherheitsreaktionen wie Abwehren oder gar Abblocken gar nicht erst kommen kann.

Das genau ist eins der größten Problemfelder der für die neuen Entwicklungen dieser Zeit so erforderlichen offenen Kommunikation. Wie es mit vielen Problemen ist, liegt auch hier die Lösung in der Problematik selbst.

Folgerichtig muss die eigene Einstellung immer aktiv aktualisiert werden, denn die Umstände ändern sich und damit die Anforderungen. Das Problem ist nur, dass diese eigene Einstellung der Hochsicherheitstrakt der Menschen ist. Hier kommt nur hinein, wer den Sprachvermittlungscode kennt, einen absolut einmaligen Schlüssel hat und am internen Software-Scanner vorbeikommt. Schon an dieser Darstellung erkennen Sie unschwer, dass es zweifellos nur eine einzige Person geben wird, die hier die grüne Ampel sieht. Wenn Sie in den Spiegel schauen (und sonst niemand vor dem Spiegel steht) sehen Sie die Person.

Die Sicherheitsvorkehrungen sind essentiell wichtig für uns. Denn gerade die dort auch verankerten Grundwerte, unser Charakter, ist schließlich die uns selbst Sicherheit gebende Kontante, das Rückgrat unserer Persönlichkeit.

Körpersprache als Netzwerk-Faktor

Die Körpersprache ist etwas Positives, etwas, worüber wir Kontakte knüpfen, Beziehungen beginnen, Anerkennung erfahren, Gruppenzugehörigkeiten erleben und somit den Wert sozialer Kontakte erfahren, erfühlen und auch mitteilen können. Unsere Sozialkontakte sind ohne unsere Körpersprache häufig weit weniger stabil.

Sie hat also einen unschätzbaren Wert für uns alle. Und das ist sie besonders dann, wenn wir sie sowohl nach außen als auch nach innen, sozusagen in uns hinein als Wahrnehmungsorgan gezielter nutzen können.

Gerade auch die Wahrnehmung unseres eigenen, vielzitierten  "Bauchgefühls" ist eine Nachricht unseres "Sicherheitsdienstes" im Regieraum. Aber Bauchgefühl allein kann im Alltag und im Unternehmen keinen Erfolg auslösen.

Auch unsere verbale Sprache ist sozusagen personentypisch. Quasi unser "verbaler Fingerabdruck". Schon der junge Philosoph Novalis stellte im 18. Jahrhundert fest: "Jeder Mensch hat seine eigene Sprache. Sprache ist Ausdruck des Geistes."

Jeder Mensch verwendet somit eine Art personenspezifischen Code, um es zeitgemäßer auszudrücken. Er verschlüsselt seine sprachlichen Äußerungen mit seinem eigenen Code, er entschlüsselt das Gehörte allerdings auch mit seinem eigenen Code. So ist auch leicht verständlich, dass wir oft eher das hören, was wir ohnehin hören wollten oder erwarteten.

Da es somit jeden Code nur einmal gibt, sind Verständnisschwierigkeiten sozusagen Programm. Denn wenn das jeweilige Gegenüber eine Nachricht, die wir mit unserem einmaligen Code gesendet haben, mit seinem einmaligen Code entschlüsselt, erklärt sich auch, warum Missverständnisse demzufolge ganz normal und sogar folgerichtig sind und nur noch weiter geklärt werden müssen.

Das ist die moderne Version des Turmbaus zu Babel und des dortigen Sprachengewirrs.

Die Körpersprache jedoch, die  in ihren wesentlichen Anteilen weltweit gleich verstanden wird, kann jeder beim Gegenüber lesen und sofort aufnehmen. Sie zu verstehen und wenigstens in einem machbaren Rahmen steuern zu können, ist daher auch ein wichtiger Teil des eigenen Schutzes.

Die Kenntnis der eigenen Körpersprache ist unser wirkungsvollster Datenschutz!

Ausgehend davon, dass jede Äußerung - besonders die unserer nonverbalen Sprache, der Körpersprache, wie auch unserer paraverbalen Sprache wie Mimik, Gestik und Stimmmodulation - immer auch Informationen über unsere innere Einstellung in Millisekunden für unser Gegenüber ablesbar enthält, zeigt dies auch, welchen hohen Stellenwert dieses Training insbesondere für Menschen mit Führungsaufgaben und Verantwortung hat.

Sich diesen eigenen Reaktionen - z.B. begleitet durch einen Spiegel-Coach, also im geschützten Modus - wirklich bewusst zu stellen und daran zu erkennen, in welchem Ausmaß diese Wahrnehmung auch durch unsere Einstellung zu vielen Themen und Ereignissen verändert und gesteuert wird, offenbart vielen Menschen schon in den Trainings beeindruckende "Aha"-Erlebnisse aufgrund ungeahnter eigener Fähigkeiten, die oft so bisher nicht für möglich gehalten wurden.

Wachsamkeit ohne Ausgrenzung

Sie würden diesem Herrn vermutlich nicht glauben, würde er bei dieser Körpersprache von sich selbst behaupten, begeistert zu sein. So ein Verhalten wirkt unstimmig. Und erweckt damit beim Gegenüber Vorsicht bis hin zum Misstrauen. Das ist verständlich.

Darauf mit ablehnender Gegenreaktion zu reagieren, bringt jedoch nichts außer vorhersehbarer, sinnloser, weil nur kräfteraubender Konfrontation. Und ist unnötig, denn mit entsprechender  Wachsamkeit und Kenntnissen können für den Beobachter dieses Herrn durch den Informationswert seiner körpersprachlichen Äußerung bereits deutliche Positionsvorteile entstehen.

 

Trotz negativer Körpersprache positive Ergebnisse?

So empfiehlt sich hier vielmehr die Taktik des „klugen Vertrauens“ mit entsprechender Analysetechnik. Sie bewirkt, dass die Konfrontation nicht nur nicht ausufert, sondern sogar in vorsichtige Öffnung umgewandelt werden kann, die zu echte Win-Win-Situationen für die entsprechenden Teams werden kann.

Denn die Maßnahme, jeden Mitarbeiter zu entlassen, dessen "Nase", Verhalten, Art oder Mimik nicht passt, ist heute schon bedingt durch den Fachkräftemangel keine kluge Option. Zunehmend wird das Bewusstsein erforderlich, dass eine Win-Win-Situation nur durch das gegenseitige Bewusstsein entstehen kann, dass beide Seiten etwas zu geben haben, was es wert ist, wertschätzend angeschaut zu werden.

Vielleicht verbirgt sich hinter diesem von vielen als „Muffelkopf“ beschriebenen Herrn doch jemand, der etwas in die Firma einbringen kann, der nur nicht gelernt hat, seine Mimik entsprechend nachzujustieren, also seine Körpersprache entsprechend zu steuern? Das könnte bei zu schneller Ablehnung auch einmal echten Potenzialverlust für ein Unternehmen bedeuten.

Für solche Fehleinschätzungen mit deutlich negativen Folgen habe ich über die Jahrzehnte viele Beispiele erhalten, über die ich in meinen Seminaren – selbstverständlich absolut anonymisiert – so berichte, dass die Teilnehmer aus diesen Beispielen heraus die Problematik leichter verstehen und bei sich selbst verbessern können.

Lösungswege

In meinen Seminaren, Workshops und Teamcoachings zeige ich, wie man verschiedene Variationen der Körpersprache ausprobieren und so deren Wirkung selbst erfahren kann.  

Dieses Training erhöht das Vertrauen sowohl in sich selbst als auch in die eigenen Fähigkeiten zu einer offenen, lösungsorientierten Kommunikation um ein Vielfaches.

Obwohl Vertrauen noch immer zu Softskills gezählt wird, hat es durchaus auch Merkmale von Hardskills. Es ist am Erfolg, der daraus resultiert, messbar.

So lassen sich die Wirkung auf andere und die eigene Positionierung  optimieren, was unseren Stellenwert in der Gemeinschaft, also auch in Teams und Unternehmen erheblich aufwertet und unser Engagement deutlich wahrnehmbar mit eigener Power untermauert.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Dr. Alix Krüger