erfolgreich - kommunikativ - glücklich mit Alix Krüger
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Mit der Ärztin und Kommunikationstrainerin auf Erfolgskurs

Körpersprache - die wichtigste Sprache überhaupt

Warum ist es so wichtig, die Körpersprache zu kennen?

Weil wir sie ohnehin sprechen, ob wir wollen oder nicht.

Das Problem ist jedoch, dass wir oft gar nicht wissen, was wir über diese "angeborene" Sprache äußern.

Aber es ist bekanntlich nicht ungefährlich, nicht zu wissen, was man sagt.

 

Daraus ergibt sich die Frage, wieviel von dieser Sprache wir selbst in die Hand nehmen wollen!? Häufig begegne ich der Frage: "Kann man die eigene Körpersprache überhaupt steuern?" Nun ja, man kann, nur nicht komplett "flächendeckend". Es gibt Notfallreaktionen und Situationen von größter Emotionalität, die sicher nicht unserer Steuerung unterliegen oder keine Präferenz für steuernde Gedanken mehr zulassen.

 

Körpersprache ist ein großer Pool an Möglichkeiten, die wir zur Verfügung haben. Sie gehört zu uns, ist ein Teil von uns. Dann ist es doch nur logisch, dass wir auch damit umgehen können. Sonst wäre es, als würden wir ein Auto kaufen, ohne es überhaupt fahren zu können. So richtig viel Nutzen hätte es damit wohl nicht.

 

Die Körpersprache ist etwas Positives, etwas, mit dem wir Kontakte knüpfen, Beziehungen beginnen, Anerkennung erfahren, Gruppen-Zugehörigkeiten erleben und somit den Wert sozialer Kontakte erfahren, erfühlen und auch mitteilen können. Unsere Sozialkontakte sind ohne unsere Körpersprache nicht denkbar.

Sie hat also einen unschätzbaren Wert für uns alle.

Die Körpersprache ist einfach da, sie ist das Kontaktmedium unseres Körpers.

Aber wir selbst hingegen müssen unsere eigene Körpersprache oft erst einmal richtig kennenlernen. Im Grunde nicht ungewöhnlich - denn wir sprechen ja auch sonst keine Sprache, ohne sie gelernt zu haben.

 

Gerade die großen Pantomimen wie Marcel Marceau, den ich als Kind noch kennenlernen durfte, oder der von mir seit jeher sehr bewunderte Samy Molcho können uns vorführen, welche Auswirkungen das Sprechen mit dem Körper hat. Nimmt man es ganz genau, gibt es "ohne Worte" gar nicht.

 

Kinder spielen gern das Pantomimespiel. Es gibt TV-Formate, die damit operieren, und die große Erfolge haben. Eben, weil Kinder noch so unbefangen mit ihrem Körper reden können. Sie haben noch keine Angst, etwas von sich zu zeigen und wenn, dann vergessen sie diese Ängste schon während des Darstellens völlig. Warum?

 

Weil sie sich auf das fokussieren, was ihnen in dem Moment wichtig ist. Auf die gestellte Aufgabe. Sie lassen die Aufgabe in den Vordergrund treten, sie wollen sie ausführen. Mehr braucht es nicht. Der Körper - Kopf inklusive - beugt sich dieser Order: Er spricht. Unter anderem das, was das Kind will.

 

Die Körpersprache wenigstens zu einem Teil zu beherrschen und wissen zu wollen, wie wir uns in ihr bewegen können, ist wichtig und spannend. Wenn wir immer "parat" haben, was wir wirklich aussagen wollen, was uns wichtig ist, steuert das Gehirn das dann schon an das jeweilige Erfolgsorgan, vorausgesetzt unsere Einstellung dazu ist eine "klare Ansage" - also eindeutig.

Denn in unserer Einstellung ist unter anderem all das abgebucht, was wir als für uns zutreffend abgespeichert haben. Das was wir wollen, wie wir bestimmte Dinge sehen, wie wir vorgehen und vieles mehr. Die innere Haltung.

 

Wir können mit der Körpersprache "senden" und "empfangen".

Wie bei allen anderen Sprachen auch.

 

Nur bei der Körpersprache wird schneller empfangen und gesendet.

Daher ist es hier besonders wichtig, die wesentlichen Grundsätze dieser Sprache, zu verstehen und anwenden zu können.

 

Das ist kein "muss", das ist ein kann.

 

Es macht viel Freude, sich selbst zu steuern und zu spüren, welche großen Erfolge wir damit bewirken können.

 

 

Über sich selbst zu bestimmen ist die Freiheit innerhalb des eigenen Territoriums.

Die wichtigste Freiheit, die wir haben.

 

Sie ist somit auch unsere Sprache nach innen.

In uns selbst hinein.

 

Mit ihr kommunizieren wir mit unserem Körper - was eines meiner Spezialgebiete ist.

 

Auch hier erhalten wir wichtige Informationen, die unser Leben entscheidend verbessern können.

 

Viele fragen mich, was der Unterschied zwischen Körperhaltung und Körpersprache ist.

Um es hier einmal kurz zu halten: Die Körperhaltung ist wie das Foto, die Körpersprache wie der Film. Eine Haltung kann man vielleicht noch kurz fixieren, um sich nicht zu verraten. Bei der Körpersprache geht das nicht.

Die Körpersprache wird in ihren wesentlichen Anteilen weltweit gleich verstanden. Angst bleibt Angst, vom Nordpol bis Australien, von Kanada bis Japan. Wut, Zorn, Trauer, Verzweiflung, Verletzt sein, Eifersucht, Häme, Schadenfreude werden ebenso sofort begriffen wie echte Freude, Empathie, Mitgefühl, wirkliche Anteilnahme und das Gefühl persönlicher Nähe.

 

Daher ist es sehr wichtig, wirklich zu wissen, was wir selbst fühlen, denken, glauben. Denn noch bevor wir auch nur ein Wort sagen konnten, ist diese Information über unsere innere Einstellung (was sowohl Gefühle wie auch Gedanken einschließt) in Millisekunden über unsere Körpersprache schon in den Augen unseres Gegenübers angekommen.

Die Kenntnis der eigenen Körpersprache ist also auch unser wirkungsvollster Datenschutz!

Sie würden diesem Herrn vermutlich nie glauben, würde  er bei dieser Körpersprache von sich selbst behaupten, begeistert zu sein.

Und Sie hätten absolut Recht!

So ein Verhalten wirkt unstimmig.

Und erweckt damit beim Gegenüber Vorsicht bis hin zum Misstrauen.

 

Daran sehen wir, wie wichtig es ist, immer zu wissen, welche Botschaft wir nach außen schicken.

Für jeden Einzelnen.

Nicht nur für Prominente, Politiker und Manager, die schon aus beruflichen Gründen ständig damit konfrontiert sind.

 

Aber wenn diese Menschen es lernen konnten, dann können wir alle das auch!

 

Die Körpersprache noch dazu mit Freude an diesem Lernprozess zu lernen, ist höchst effektiv: Wir erfahren viel über uns und über die anderen und können das Gelernte mit verblüffenden Erfolgen für uns selbst sogar recht bald anwenden!

 

In meinen Seminaren zeige ich, wie man verschiedene Variationen der Körpersprache ausprobieren und so deren Wirkung selbst erfahren kann.

 

Wir können so unsere Wirkung auf andere und auch unsere eigene Positionierung in der uns wichtigen Gesellschaft bestimmen und optimieren.

 

Schließlich bestätigt es uns alle, mehr Fähigkeiten zu beherrschen, unsere Wirkung zu verbessern, entspannter zu sein und wertgeschätzt "dazu zu gehören"!

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© Dr. Alix Krüger