erfolgreich - kommunikativ - selbstbewusst mit Alix Krüger
erfolgreich - kommunikativ - selbstbewusstmit Alix Krüger

Mit der Ärztin, Physiotherapeutin und Kommunikationstrainerin auf Erfolgskurs

Körperhaltung - der Weg zur eigenen Stärke

Unsere Körperhaltung ist zugleich auch die innere Haltung unserer Persönlichkeit, mit unseren Werten und unserem Willen. In ihr zeigen sich all unsere Gedanken, Gefühle, Gewohnheiten. Somit auch unsere Einstellungen. Sie ist daher immer auch Teil der eigenen Außenwirkung. 

Die eigene Körperhaltung zu kontrollieren und in bestimmten Fällen nachzujustieren, hat einen großen Stellenwert - für den Einzelnen, die Teams, das Unternehmen, die Gesellschaft.

Die Folgen einer für den Körper ungünstigen Haltung kann die persönliche Freiheit, die Gesundheit und die positive Lebenseinstellung, aber eben auch die berufliche Tätigkeit massiv beeinträchtigen, mitunter dauerhaft.

"Ich habe Rücken..." 

Diese Feststellung zeigt ein sehr häufiges Problem auf. Wir sind uns unseres Rückens zwar durchaus bewusst, z.B. dadurch, dass er schmerzt oder gar unsere Beweglichkeit blockiert. Aber der eigenen Verantwortung, dessen Funktionen so lange wie möglich im eigenen Interesse zu erhalten, sind sich viele bei weitem nicht so bewusst.

Damit naturgemäß auch nicht der Möglichkeiten, wie jeder hier großen Einfluss nehmen und die eigene Gesundheit durchaus auch selbst steuern kann.

Rückenerkrankungen im weitesten Sinne sind ein Grund für enorme Ausfalls- und Krankenkosten, aber genauso für viel Leiden und teilweise sogar Beendigung des gewünschten, selbstgewählten Lebensinhaltes.

Der Handlungsbedarf wird zwar durchaus gesehen, äußert sich häufig nur in einer schnellen Reparaturaktion: Weg mit dem Schmerz. Häufigste Folge: Tablette oder Spritze gegen den Schmerz. Diese Vorgehensweise ist phänotypisch und gleichzeitig die häufigste, falsch gestellte Weiche im Denken (keineswegs nur beim Rücken):  Problem/ Symptom > schnelle Zuordnung zu einer Lösung ohne Kontrolle bezüglich der Auswahl der Lösung > das Problem scheint gelöst.

Gerade durch die geringe Zeit zwischen Problemerfassung und Lösung liegt der begründete Verdacht nahe, dass diese Lösung eine eher altbekannte ist. Also eine bereits zuvor gewählte Option. Gewohnheitshandlungen laufen in unserem Gehirn schneller ab als bewusst überlegte Lösungsfindungen. Ganz unabhängig davon, ob diese Option diesmal ein Fehler sein könnte, wird ohne präzise Problemerfassung dieser Rückgriff auf den bereits genutzten Weg erneut angewandt. 

Schmerz ist ein Hinweis unseres Körpers, keine Diagnose.

 

Nur durch präzise Beobachtung und daraus resultierende überlegte Maßnahmen können wir unseren Anteil der Gesunderhaltung selbst übernehmen. Diese "Kurz-Schlüsse" überspringen viele, wichtige Schritte und gerade an diesem Beispiel lässt sich gut erklären, was sich auch anderorts in unserem Denken wiederfinden lässt.

Wir überspringen mit diesem Riesensatz von Schmerz zur Spritze viele wichtige, körpereigene und durchaus rechtzeitige Hinweise, die ein meist unnötiges Verstärken der Schädigung weitaus früher hätten verhindern können. Mit fatalen, auch weil vermeidbaren Folgen.

Unser Körper teilt uns meist sofort mit, ob eine Haltung oder eine Bewegung gut ist oder nicht. Aber wir lassen dieses erste "Ziehen" und das leise "Meckern" häufig gar nicht an uns heran. Wir verstehen unsere Körpersysteme auch mangels Wissen oft nicht... und so überhören oder missachten wir die Warnungen. Auch dies ein Symptom mangelnder Akzeptanz von Signalen.

Bis es "scheppert". Dann bleibt uns nichts anderes übrig, als zu „hören“. Oder besser: "Wer nicht hören will, muss fühlen!".  In beiden Fällen - überhören oder missachten - behält immer nur einer das letzte Wort:

Unser Körper.

 

Vielfach hören wir eben auch auf diesem Gebiet nicht wirklich zu. Wir begreifen die Meldung nicht, ordnen sie nach unseren Vorstellungen und eben nicht nach den deutlichen Signalen unseres Körpers ein. Wieder das hier auch schon beschriebene Phänomen.

Das kann sehr nachteilige Folgen haben. Mit einem durch eine "Hexe" blockierten Rücken eine selbstbewusste, offene, gar fröhliche  Ausstrahlung zu zeigen oder die volle Mitarbeit im Beruf zu gewährleisten, kann mitunter ausgesprochen schwierig, wenn nicht unmöglich werden.

Wie so oft können kleine Änderungen auch hier große Auswirkungen haben. Dafür schule ich in kleinen Gruppen die bewusste Wahrnehmung und fachliche Zuordnung der Signale des Körpers. Es geht nicht darum, die Teilnehmer zu halben Ärzten auszubilden, sondern sie gezielt zu unterstützen auf dem Weg zu einem auch hierbei im wahrsten Sinn des Wortes selbst-bewussten Menschen. Sodass sie ihre Selbstbestimmung für ihre eigene Gesundheit tatsächlich auch übernehmen können.

Signale wie Schmerz, Krämpfe, Verhärtungen. Wenn wir diese sofort wahrnehmen, bevor unsere Körpersysteme zur  Gegenwehr in Form von Blockade, Sperre und Verweigerung übergehen, können wir uns in vielem sehr gut selbst helfen! Weitaus schwerer als die kleinen Mühen verstärkten Trainings wiegt die „innere Kündigung“ unseres Körpers, wenn er eines Tages resigniert und die entsprechenden Signale unterlässt.

Durch diese sehr gezielten Trainings lassen sich die Ausfallrisiken deutlich vermindern, ohne dass die Anforderungen die persönliche Willenskraft übersteigen. Denn mit dieser Trainingsform, die ich anbiete, wird der Fokus auf den Erfolg der Umsetzung gelegt, der Verhinderung von Ausfällen und der Erhaltung lebenswerten Lebens.

Dieser Fokus auf den Erfolg, das Zielresultat, hat bei richtigem Trainingsansatz bedeutend mehr Motivationszugkraft als der Spaß, der bei den Trainings stets so oft gefordert wird. Denn diese Motivationsausrichtung auf den Spaß bedeutet: Ist der Spaß nicht da, endet die Motivation und das Ziel wird nicht erreicht. Welcher Erfolg macht auf dem Weg dahin denn immer nur Spaß!

Nur mit Spaß wird niemand Weltmeister, Sieger oder erfolgreich!

Wissen ist Macht. Eben: Wissen.

Nicht Vermutung, nicht Annahme und nicht Gewohnheit.

"Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!"   "Wer nicht hören will, muss fühlen!" Altbekannte Regeln. Und eben genau jene, die unser Kopf und somit auch unser Körper anwendet. Ob uns das gefällt oder passt, fragt er nicht. 

Es gilt jedoch eben auch: "Wissen ist Macht." Wenn wir wissen, wie unser Körper 'tickt', können wir mit ihm umgehen. Ihn respektieren, schonen, wo es nötig ist und ihn fördern und fordern, wo es Sinn macht.

Dann können auch mit unserem Körper und einer aufrechten, starken Haltung den langfristigen Erhalt möglichst vieler Kompetenzen erarbeiten. Auch dies ist eine Art von Teamarbeit.

Unterhalten wir uns mit unserem Körper. Der Kopf zählt übrigens dazu.

Alle Informationen laufen in unserem Gehirn, unserer Schaltzentrale zusammen. Hier wird vieles gesteuert.

Hier können wir viel über uns und unseren Körper erfahren. Vieles sagt er uns richtig, in vielem ist er aber auch ein Gewohnheitstier.

Unser Gehirn mag keine Änderungen, fährt lieber auf gewohnten Schienen. Unordnung und Chaos hasst unser Gehirn wie der Teufel das Weihwasser.

Hierzu zeige ich in meinen Seminaren auf, welche Möglichkeiten wir im Einzelnen haben, um unsere Systeme für unser Leben zu aktualisieren, nachzujustieren und zu optimieren. Neandertals Zeiten sind gründlich vorbei, auch andere vergangene Zeiten.

Unser Körpersystem soll schließlich morgen auch noch funktionieren, nicht gestern, nicht vorgestern.

 

Diese Schulungen haben sowohl eine starke äußere Haltung wie auch eine "standhafte", charakterstarke, verlässliche innere Einstellung zum erreichbaren Ziel. Das ist der direkteste Weg zu mehr Mut, Einsatzbereitschaft, Verantwortungs- und Selbstbewusstsein.

Solche Mitarbeiter sind für jedes Unternehmen heutzutage von unbezahlbarem Wert, ganz unabhängig davon, auf welcher Ebene sie tätig sind.

Wir sind die Chefs!

Betrachten wir uns Führungsetage eines großen Unternehmens. Sie werden dabei auch merken, wie schwer so eine bewusste Führung sein kann, wieviel Verantwortung es bedeutet, schnelle und weitreichende Entscheidungen treffen zu müssen. Oft erhöht dieses Training auch als positiven Nebeneffekt das Verständnis für die tatsächlichen Führungsetagen im eigenen Leben mitunter ungemein.

Wir sind, was wir sein wollen. Und wir haben mit unserem Körper  einen sehr mächtigen Unterstützer mit vielen Mitarbeitern und Tausenden von Informationswegen zur Verfügung. Sozusagen körperintern.

Wir haben die Macht der Entscheidung. Die Kehrseite davon: Wir haben auch die Verantwortung dafür. Der Preis der persönlichen Freiheit ist die Verantwortung, die wir dafür übernehmen müssen.

Ein kleiner Preis für einen Riesengewinn, wie wir immer wieder feststellen werden!

Mehr dazu >Körpersprache

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Dr. Alix Krüger