erfolgreich - kommunikativ - selbstbewusst mit Alix Krüger
erfolgreich - kommunikativ - selbstbewusstmit Alix Krüger

Mit der Ärztin und Kommunikationstrainerin auf Erfolgskurs

Gelassenheit aufbauen

Der Mangel an Gelassenheit fällt überwiegend in jenen Momenten auf, in denen Gelassenheit besonders entscheidend zu sein scheint: Bei einer Prüfung jedweder Art, bei der Präsentation, dem wichtigen Gespräch mit der Führung oder der Vorstellung einer eigenen Projektidee. Es handelt sich zumeist um Momente, in denen unsere Befürchtungen und Ängste, unsere Selbstzweifel und jene oft nur unterbewusst in irgendeiner Ecke zugelassenen "Erkenntnisse", dass wir dieses oder jenes nicht zu können glauben, urplötzlich und absolut unerwünscht Vorfahrt bekommen.

Nur ein fehlender Zugriff

Das Problem stellt sich oft als Mangel an Gelassenheit dar. Ich bevorzuge den Ausdruck des fehlenden Zugriffs auf Gelassenheit. Das bedeutet, dass durchaus die Fähigkeit zu Gelassenheit existiert, ihre Verfügbarkeit derzeit nur kurz blockiert ist. Für viele hört sich das besser an, als sich die Panik eingestehen zu müssen.

 

Fehlende Gelassenheit kann auf unbewusste Ängste deuten, die wir uns nur höchst ungern zugeben oder gar nicht ins Bewusstsein lassen wollen. Alles, was wir uns "nicht zugeben, nicht eingestehen wollen", ist jedoch auch dem Zugriff unserer Lösungserarbeitung entzogen. Der Befehl an unsere Top-Etage, unser Gehirn lautet ja genau so: "Achtung: Nicht eingestehen! Nicht wahrhaben! Nicht reinlassen in den Hochsicherheitstrakt! Gefahr!"
Das bewirkt, dass wir im Problemmodus verharren, was nichts einbringt, außer einer unnötigen Fixierung auf das Problem, welches womöglich dadurch nur weiter verstärkt wird. Also der gleiche Effekt wie bei der Prokrastination.

 

Wie können Lösungen für diese Momente aussehen?

 

Hier ermutige ich Teams wie auch Führungspersonen sowohl den Auslöser des Unbehagens wie auch die verschiedenen inneren Konstellationen einmal aus der Sicht ihrer Körpersysteme zu betrachten. Hierbei stelle ich die Organe und Muskeln z.B. als Abteilungen von Mitarbeitern dar, das Nervensystem jedoch als Medium der obersten Führung (des Selbstmanagements) mit dem es das Zusammenspiel der einzelnen „Mitarbeiter-Abteilungen“ koordiniert, also zum Erfolg führt.

Mit einer speziellen Methodik unterstütze ich Mitarbeiter wie Führungspersonen, in dem wir uns vor der Betrachtung möglicher Lösungen zunächst mit der generellen Bedeutung von Angst in unseren kognitiven Systemen und der Reaktion der physischen Systeme ganz sachlich auseinandersetzen. In meinen bewährten Trainings entdecken viele Teilnehmer in der Regel selbst sehr überrascht, dass die eigenen Ängste statt als Auslöser negativer Reaktionen durchaus als Unterstützer positiver Steigerungen genutzt werden können.

Angst - ein wachsamer Freund

 

Unsere Ängste haben die unlöschbare Aufgabe, uns zu warnen und vor allem auf gefährlich empfundene Situationen hinzuweisen. Angst hat also eine Funktion für uns, nicht gegen uns!

Aussage eines Teilnehmers im Team-Coaching:

"Ich hatte vorher meine Angst immer als ein wildes, bedrohliches Tier empfunden, dass mich brüllend und knurrend bedroht und zum Sprung ansetzt.

Je mehr ich mich damit beschäftigt habe, was denn die Gründe für meine Ängste sein können, desto mehr hatte ich gleichzeitig das Gefühl, dass sich dieses wilde Raubtier immer besänftigter hinlegt, nicht mehr brüllt und faucht, sondern zuletzt sogar irgendwie vertrauensvoll, dass ich das schon hinkriege, die Augen halb schließt, mich nur noch wachsam, aber ganz entspannt beobachtet."

Gas geben oder bremsen?

Viele unserer Regulierungssysteme hängen eng miteinander zusammen, auch wenn sie scheinbar konträres Handeln auslösen. Ist eine bremsende Wirkung aktiv, so wird quasi die Wirkung der aktivierenden Potentiale dafür etwas zurückgenommen und umgekehrt. Unsere Körpersysteme funktionieren oft in dieser Art von Ausgleich untereinander. Wir als Menschen können von unserem „körpereigenen Funktionsmanagement“, wie ich das genannt habe, viel lernen.

 

Ängste als unser festinstalliertes Frühwarnsystem haben ganz tief in unserem Inneren aus gutem Grund Vorfahrt. Deshalb sind sie eins jener 'Systeme', die wir nicht einfach verdrängen können, bloß weil wir sie unpraktisch finden. Sie sind wichtig und hilfreich, bedeutend nicht selten sogar Unterstützung und Vorsicht.

 

Nur ist uns diese gute Seite der Angst nicht bewusst. Sie kann durch die verschiedensten Situationen ausgelöst werden, jeder kennt dieses Symptom nur zu gut, auch wenn es niemand gern zugibt. Dieses Gefühl zu haben und noch dazu offen einzugestehen, wird vielfach leider völlig zu Unrecht als Schwäche fehlinterpretiert.

Je mehr wir sie unterdrücken, nicht wahrhaben wollen oder sie nicht beachten wollen, desto lauter wird sie, desto stärker beherrscht sie uns. In manchen Situationen, Positionen oder Berufen eben stärker als in anderen, bei manchen Menschen stärker als bei anderen. Das jedoch ist kein Grund zu resignieren, da es hierbei auch überraschend leichte Hilfen gibt, die gut greifen, wenn sie entsprechend trainiert werden.

 

Die Grundlage der Angstlösungstrainings ist die Erkenntnis des notwendigen Aufbaus des sogenannten "klugen Vertrauens", also eines von ständiger Analyse begleiteten Vertrauens. Da die Emotion Angst nun einmal zu uns selbst wie der Kopf auf die Schultern gehört, können wir sie auch positiv nutzen, statt vor ihr zu verharren wie die Kaninchen vor der Schlange.

Ist das Bisherige wirklich zukunftstauglich?

Befürchtungen und Bedenken haben viele Menschen, die Problematik ist nicht selten eine auffallend ähnlich gelagerte.

Ein Sich-Öffnen wird als zu gefährlich befunden, neue Wege gelten als zu unsicher, lieber beim Altbekannten bleiben. Dass jedoch das Bisherige keineswegs auch in der Zukunft nur deshalb sicherer als das Neue sein wird, weil es bisher gut funktioniert hat, wird dabei nicht ausreichend beachtet.

Hier unterstütze ich die Änderungsgedanken seitens der Führung und ebenso der Mitarbeiter, denn es würden kaum Ängste oder Sorgen z.B. durch sinkende Ertragszahlen oder eine veränderte Wettbewerbssituation auslöst werden, wenn das Vergangene auch in der Gegenwart so ausreichend gut wäre, um zukunftstauglich zu sein.

 

Gerade für die Loslösung von einer linearen hin zu einer komplexen Denkweise biete ich gezielt Unterstützung, besonders wenn die dafür erforderlichen Veränderungen die eigene Situation im Team wie auch in der Führungsebene zunächst etwas 'instabil' erscheinen lassen. Zweifel, Stimmungen und Irritationen bahnen sich dann oft leichter einen Weg in unser Bewusstsein. Das macht unruhiger, denn wir lieben Sicherheiten. Im Grunde völlig normal, in der aktuellen Situation jedoch zu optimieren, um bessere Lösungen leichter finden zu können.

Wenn neue Methoden entwickelt oder neue Wege beschritten werden sollen aufbauen sollen, treten diese Schwierigkeiten häufig auf, sobald dafür die bisherige Vorgehensweise aufgegeben oder geändert werden soll.

Wer sowohl auf diese Hemmnisse als auch auf deren Handhabung entsprechend gut vorbereitet ist, handhabt die völlig normalen, leichten inneren Widerstände gegen Ungewohntes geübter, kann sich davon lösen und freier neue Ebenen erfahren.

Das Prinzip der Gewohnheit

 

Unser Gehirn liebt nun einmal seine hirneigenen Autobahnen, die vielfach wiederholten Bahnungen, die die Reaktionen dann so schnell und sicher ablaufen lassen. Gewohnheiten machen zwar weit weniger unsicher, aber sie können auch eine unvorteilhafte Starre beinhalten: "Ach, das haben wir schon immer so gemacht. Ging doch auch!" Gewohnheiten können somit durchaus auch eine bremsende Wirkung genau dort ausüben, wo jedes Potenzial für die erforderliche Änderung gebraucht wird. Die häufigste Äußerung der gewohnheitsmäßigen Abwehr von Neuem ist die ebenso schnelle, wie ineffektive Sofortantwort: "Brauchen wir nicht!", verbunden mit ablehnend-blockierender Körpersprache u.a. z.B. durch abwehrend gehobene Hand.

 

Das Prinzip der Gewohnheit birgt die Gefahr des Rückwärtsgewandten und der Intoleranz gegenüber Menschen, die neue Potenziale einbringen können und wollen. Was für das Unternehmen eine spürbare Wirkungsverminderung bedeuten kann.

Das absolute Optimum besteht daher in der gegenseitig respektvollen Kombination beider Intelligenzsysteme, der fluiden wie der kristallinen Intelligenz, die sich stark voneinander unterscheiden.

In dieser Kooperation ist deutliche Potenzierung von Erfolg effizient möglich, denn so liegen alle von beiden Seiten her denkbaren Erfolgsgaranten vor. Auch hier wieder: Kooperation statt Konfrontation.

Dafür bespreche ich in meinen Seminaren und Workshops Lösungsmöglichkeiten und unterstütze Teams und Führungsebenen bei der Umsetzung der Kooperation dieser zwei differenten Intelligenzarten.

Weiterlesen >Warum neu statt wie bisher?

Erst annehmen - dann einordnen

"Sie brauchen keine Angst zu haben", ist das unsinnigste Argument, welches ich in dem Zusammenhang mit Ängsten überhaupt kenne. Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht. Dieser Ratschlag  ist mehr Schlag als Rat. Solch ein „Beruhigungsversuch“ geht am Ziel vorbei, da er das Gefühl einer Ohnmachtsstellung beim Betreffenden verstärkt.

In meinen Trainings zeige ich als ersten Schritt, wie wichtig die Bereitschaft zur Akzeptanz der Angst ist. Dafür empfiehlt es sich, die allzu schnelle Beurteilung, die wir so gewohnt sind, und damit die sofortige Verurteilung von Angst, die wir ebenfalls so gewohnt sind, abzustellen. Sondern zunächst einmal die eigene Angst anzunehmen und sie sich dann auf sachlicher Ebene genau anzuschauen.

Selbst wie ein Arzt vorgehen

Das Vorhandensein der Befürchtungen hat ja meist gewichtige Gründe, die wichtige Hinweise enthalten.  Die einfach nur in dem Moment noch nicht „lesbar“ sind.

Hier empfehle ich in meinen Workshops und Seminaren die eigenen diagnostischen Werkzeuge einzusetzen. Ähnlich jenen, die Ärzte nutzen:

Unser betriebseigenes Stethoskop, unser hauseigenen Diagnostikzentren zur Gefühls- und Empfindungsprüfung nach innen, die große Optik- sowie die Akustik-Abteilung zur Wahrnehmung in Richtung Außenwelt, unsere geistigen, emotionalen und rationalen Fähigkeiten, die Erkenntnisse zu fixieren und zu befunden.

Verschiedene Sichtweisen einnehmen

Oft vermuten wir Gegner, wo gar keine vorhanden sind.

So kann die Katze ein Gegner für das kleinere Nagetier sein.

Sie kann aber auch auf ein erfahrenes Nagetier getroffen sein, dass ihr Paroli bietet.

Ratten haben häufig die gleiche Kampftechnik wie Katzen, auch sie versuchen für den tödlichen Biss in den Nacken zu kommen.

Keine Katze mit Verstand nimmt einen solchen Gegner auf die leichte Schulter. Oder eben nur einmal.

Beide haben sich im Blick.

Sie lesen einander.

Und so lange sie das tun, passiert...      nichts.

 

Was wir erlernen konnten, können wir auch entlernen.

Selbstblockaden, Abwehrmechanismen und Verweigerungen sind anstrengend, ineffektiv und damit nur verlustreich für Menschen, Teams und Unternehmen, ganz gleich welcher Altersklasse oder Position.

Positiv in diesem Zusammenhang ist:

Diese kontraproduktiven Verhaltensweisen wurden zuvor schließlich auch einmal gelernt, gebahnt, trainiert.

Es ist nicht nur wichtig, sondern erzeugt positive Stimmung in Teams und im ganzen Unternehmen, sich bewusst zu machen, dass wir das meiste auch wieder "entlernen" können. Also bewusst angezieltes Verlernen.

Dazu trainiere ich in den Workshops zu den Situationen, die von den Teams selbst eingebracht werden, mit den Teilnehmern gemeinsam auch das bewusste Entlernen von als ungut erkannten Verhaltensweisen, um das Gehirn von seinen so geschätzten Auobahnen auf neue Wege zu lotsen.

Und das Entlernte dann auch über die hirneigenen Entsorgungsanlage unwiderruflich verschwinden zu lassen in den unendlichen Weiten unserer gehirneigenen Universums.

Auszeit-Training

Inmitten von Stress und Hektik bieten schnell eingefügte nachhaltig wirksame Auszeiten den gerade stark beanspruchten Arealen unserer synaptischen Netzwerke im Gehirn kurze und effektive Erholungszeiten. Das bedeutet nicht, dass wir bei jedem Stressmoment für eine Stunde in den Garten gehen müssen. Sondern es reichen auch minutenkurze, exakt terminierte Reisen in Wunschgebiete. Dafür stelle ich verschiedene Techniken vor, die sich aus meinen medizinischen Berufen heraus anbieten.

Wenn Sie auch meinen, dass Gelassenheit und respektvoller Umgang in Ihrem Unternehmen noch ausbaufähig sind, rufen Sie mich gern an, dann vereinbaren wir ein Erstgespräch, in dem sich Ihre Wünsche spezifizieren lassen.

Hier erreichen Sie mich

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© Dr. Alix Krüger