erfolgreich - kommunikativ - selbstbewusst mit Dr. Alix Krüger
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Die Umsetzung zum Erfolg

 

Erst die Umsetzung in das angezielte Resultat ist der Erfolg.

 

Wenn das Ziel, also das angestrebte Resultat, und der Zeitpunkt der Zielerreichung Konstante sind, muss der Weg dahin möglichst viel Raum für Korrekturen, Verbesserungen, schnelle Entscheidungen und offene, kreative Kooperation der Teampartner bieten.

 

Einer der wichtigsten Faktoren ist dafür der Wechsel von einer konfrontativen Einstellung in eine kooperative Lebens- und Arbeitsweise auf Augenhöhe.

Das gilt für Unternehmen wie für Teams und auch für jeden von uns.

 

Unsere geistige, psychische, emotionale und auch physische Wendigkeit und die Fähigkeit, uns schnell in andere Positionen hineindenken zu können, werden gesteuert durch die innere Bereitschaft, auch andere Sichtweisen und Vorschläge unvoreingenommen betrachten zu können.

 

Unvoreingenommen – ein einziges Wort und doch so entscheidend!

 

Unvoreingenommen bedeutet aktives, offenes Zuhören. Nicht bereits von der eigenen Sicht so erfüllt zu sein, dass für die Version unseres Gegenübers „kein Ohr mehr frei“ ist.

 

Das zählt zu den größten Anforderungen für die allermeisten, zumindest in diesem Kulturkreis.

 

In den diversen Ausbildungen und Stationen unseres Lebens werden wir mit den Forderungen nach Erfüllen der Lehrer-, Dozenten- oder Institutionsvorgaben, der Anordnungen von Vorgesetzten und Chefs konfrontiert und durch sie konditioniert.

Die eigene Variante ist dabei häufig nicht sonderlich gefragt. Um es vorsichtig auszudrücken.

 

Daraus entwickeln wir als reine Überlebensstrategie oft ein Gegenmodell. Wir bauen uns unsere „eigene Sicht“ und versehen sie für uns selbst mit höchster Priorität. Oft durchaus auch ohne uns dieser Priorität bewusst zu sein. „So sehe ich das eben!“

 

Diese oft starre Priorität kann in der Folge auch zu zunehmender Isolation führen, weil wir die Aussagen unserer Gesprächspartner nicht mehr wahrnehmen. Weshalb wir unter Umständen wichtige Änderungen, die für unser Leben, unsere Kontakte oder unsere Arbeit maßgeblich sind, nicht „mitbekommen“.

 

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, empfehle ich hier das Training des „Zwei-Sichten-Modells“. Natürlich kann es auch ein Mehr-Sichten-Modell sein, wenn mehrere Teilnehmer beteiligt sind. Das Prinzip ist das gleiche.

 

Ziel ist es, auf die Akzeptanz der gleichberechtigten Koexistenz beider oder mehrerer Aussagen umzustellen.

Das zu trainieren ist deutlich schwieriger, als sich das viele anfangs vorstellen. Ich habe hier schon die unterschiedlichsten Reaktionen aller Ausprägungen erlebt. Warum?

 

Diese Öffnung zur Akzeptanz bedarf besonders regelmäßigen Einübens, gerade weil wir das „Eine Sicht-Modell“ oft schon über einen sehr langen Zeitraum praktizieren. Auch das Gehirn muss sich umstellen, evtl. mehr Areale aktivieren und untereinander vernetzen. Das geht nicht von heute auf morgen.

 

Dieses Modell erhöht durch die Herabsenkung des Widerstandes gegenüber dem „fremden“, dem „anderen“ die Aufnahme von mehr Variations- und Kombinationsmöglichkeiten.

 

Dadurch haben wir eine deutlich größere Bandbreite an Reaktionen, sollte unser Projekt in der Umsetzungsphase in Turbulenzen kommen oder vor unvorhersehbaren Hindernissen stehen. Zeigte Corona uns nicht gerade, wie wichtig dieser Gedanke für uns alle ist?

 

Je größer die Bandbreite, desto ruhiger kann ich die jeweilige Änderung durchdenken. Und desto mehr Partner können in die Mitarbeit integriert werden.

 

Was gewinnen wir dadurch noch an Vorteilen?

 

Durch die Erfahrungen, die uns andere aufzeigen, erleben wir ihren Umgang mit ihren Schwächen und ihren kleinen und großen Missgeschicken genauer mit.

So entdecken wir, dass es Menschen gibt, die viel toleranter mit sich umgehen als vielleicht wir selbst. Die an ihren Fehlern arbeiten können, ohne sie sich übelzunehmen. Oder sie gar als irreparables Versagen anzusehen, das sie sich nicht verzeihen können.

 

Dadurch fällt es uns leichter, diese Fehler aufzuarbeiten, mit ihnen positiv umzugehen, sie als Informationsquelle und Anhalt für Neues zu nutzen und in bessere Versionen umzuwandeln.  

Wir können variabler und schneller änderungsfähig sein.

 

Dadurch fällt es uns leichter, diese Fehler aufzuarbeiten, mit ihnen positiv umzugehen, sie als Informationsquelle und Anhalt für Neues zu nutzen und in bessere Versionen umzuwandeln.  

 

Wir tun es - und haben dann Erfolg!

 

Der Weg zum fest vereinbarten Resultat führt u.a. über viele Feedback-Schlaufen und Korrekturweichen.

 

Der Misserfolg ist ebenso normaler Bestandteil des menschlichen Handelns, wie das Missverständnis aus gutem Grund zum Regelfall der menschlichen Kommunikation gehört und eben kein Sonderfall ist.

 

Jeder Erfolg hat viele Vorstufen, die deshalb Vorstufen sind, weil sie noch kein Erfolg waren, da mit ihnen das Resultat nicht erreicht wurde. Wir können sie Misserfolge nennen, ich plädiere für Vorstufen, da die Vorsilbe Miss- vielfach negativ im Gehirn eingeordnet wird.  

 

Jedes Missverständnis ist im Grunde nur ein anderes Verständnis aufgrund verschiedener Kommunikations-Codes. Da dieser Code jeweils einmalig für einen Menschen vergeben ist, ähnlich dem genetischen Code, entsteht lediglich eine Art „Übersetzungsproblem“.

 

Sie senden mit Ihrem Code eine Nachricht an Ihr Gegenüber. Diese Person entschlüsselt Ihre Nachricht mit seinem Code und verschlüsselt seine Nachricht auch mit seinem Code. Den Sie wiederum mit Ihren Code entschlüsseln.

 

Das kann nur unterschiedliches Verständnis bewirken, welches dann in klärendem Austausch untereinander genauer abgestimmt und geklärt werden muss. Sie sehen, das babylonische Sprachengewirr des Turmbaus zu Babel hatte ganz logische Gründe.

 

Diese Grundsätze und Erkenntnisse zu akzeptieren und dadurch zügig zur korrigierenden Handlung zu kommen, ist eine wesentliche Forderung in der heute so komplexen Welt.

 

Je offener und wendiger wir bei diesen Themen sind, desto mehr Leistung ist möglich. Auch das verhält sich wie beim Leistungssport.

 

Welche Steigerungsmöglichkeiten sehen Sie für sich bei der Öffnung zu einer „zweiten Sicht“, des bewussten Wahrnehmens anderer Äußerungen?

 

Welchen Wert hat für Sie positive, wertschätzende Fehlerverarbeitung?

 

Gerade bei der so schwierigen Umwandlung von konfrontativen Positionen zur öffnenden Kooperationsbereitschaft gibt es wichtige physische Mechanismen – auch über die Körperhaltung – über die wir uns Unterstützung für diese erforderlichen und nicht einfachen Korrekturen herbeiziehen können.

Wenn Sie dies interessiert, schicken Sie mir gern Ihre Fragen und Wünsche, ich rufe Sie dann an.

 

Ihr Kontakt zu mir

 

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© Dr. Alix Krüger