erfolgreich - kommunikativ - selbstbewusst mit Dr. Alix Krüger
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Die interne Korrektur-Abteilung

Jeder von uns kennt mehr oder weniger Zweifel, Selbstunterschätzung und Ängste vor bisher unbeantworteten Fragen und Schritten in die Zukunft.

 

Da diese Emotionen eine stark hemmende Wirkung sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben entwickeln können, ist es sinnvoll, sich einen klugen Umgang mit ihnen anzutrainieren.

 

Es ist den meisten Menschen aus eigenem Erleben bekannt, jedoch nicht immer bewusst, dass wir uns eher vor unseren Gedanken zu einer Situation fürchten, als vor dem Fakt selbst. Also mehr vor dem, was wir daraus machen, als vor dem, was tatsächlich ist.

 

Diese Gedanken lösen Emotionen aus, die mit früheren Erlebnissen vernetzt sein können, aus denen wir in der Folge Denk- und Verhaltensmuster entwickelt haben, die uns quasi als Vorlage für schnelle Reaktionen dienen.

Unsere Vorstellungen, Annahmen und Einschätzungen, bis hin zu den oft nur uns selbst hemmenden Beurteilungen basieren also auf bereits vorbestehenden Einstellungen.

Warum benutzen wir solche Annahmen und Vermutungen und vorschnelle Beurteilungen? Weil wir gern in einem Bereich agieren, in dem wir uns ‚sicher‘ fühlen.

 

Diese Denkmuster, die ja zu völlig anderen Zeiten aus unserer damaligen inneren Situation entwickelt wurden, können schon fast logisch uns heute bei neuen Wegen und interessanten Lösungen eher behindern als helfen. Es wurde sozusagen kein Update durchgeführt.

Auch bei der Eigen-Sicht sind Updates wichtig. Sonst kann unsere überholte Sichtweise häufig zu einer Ablehnung von Menschen oder Abwehr von Anforderungen im aktuellen Leben führen. Für das Überprüfen unserer Sichtweise benötigen wir daher eine „zweite Sicht“, wie ich dies bezeichne. Aus einer anderen Perspektive. Und das nicht konfrontativ, sondern kooperativ an unserer Seite. Und hier kommt der Coach ins Spiel.

 

Wozu brauche ich dafür einen externen Coach? Weil wir meistens die eigene (also interne) Betriebsblindheit, die doch viel tiefere Ursachen haben kann und meist auch hat, gar nicht wahrnehmen als Blindheit uns selbst gegenüber.

 

Das Wandern ins Innere – wie dies ein Coachee einmal so treffend ausdrückte – ist deshalb schwierig, weil die alten Denkmuster natürlich viel schneller präsent sind, als neue Wege uns überhaupt einfallen. Das Suchen im „unbekannten Raum“ verunsichert,  lässt viele wieder ins Altgewohnte zurückschnurren. Was die alten Denkmuster verfestigt.

 

Dieser „unbekannte Raum“ liegt in der Regel jedoch nicht im Außen, sondern ist der Teil unserer Persönlichkeit, den wir so bei uns nicht akzeptieren wollen.

Wir neigen dazu, unser ‚Ich‘ in einen Licht- und einen Dunkelbereich aufzuteilen. Das gibt uns die Chance, in unserer Einstellung die angenehmen Seiten gut beleuchtet ständig vor Augen zu haben. Jedoch die Anteile unserer Persönlichkeit, die wir nicht wahrhaben wollen, an uns nicht billigen oder nie zulassen durften, ganz behände in den Dunkelbereich zu verschieben.

 

So bleiben manche Teile unseres Ich‘s für uns ‚unsichtbar‘, agieren aber in unserem Handeln immer mit. Friedemann Schulz von Thun spricht hier vom Inneren Team.  C.G. Jung bezeichnet in der analytischen Psychologie diesen Bereich als „den Schatten“.

 

Daher ist es spannend, festzustellen, wie wir das, was uns aktuell begegnet, denn heute empfinden! Wie nehmen wir unsere heutigen Emotionen bei aktuellen Ereignissen mit allen Sinnen wahr? Wo sehen wir anschließend den Unterschied zu früher? Und was zeigt uns das?

Uns so, wie wir jetzt sind, wahrzunehmen, kann sehr häufig zu völlig neuen, sehr ermutigenden Erkenntnissen über uns selbst führen.

 

Plötzlich macht es Sinn, auch die nicht beliebten, verdrängten Anteile unseres Wesens neu zu betrachten. Können sie womöglich doch eine wichtige Basis für eigene Verbesserungen zum Positiven sein?

Das Positive funktioniert erfahrungsgemäß besser.

 

Je mehr Druck von außen, je mehr Anforderungen, desto schneller huschen wir in unsere Sicherheitszone und verrammeln die Tür. Scheinbar geschützt vor den „Gegnern“ da draußen.

 

Was aber, wenn diese so empfundenen Gegner gar keine sind? Was, wenn wir selbst diese Konfrontation erst aufgebaut haben – aus unseren inneren Befürchtungen heraus, mit irgendeiner Situation nicht umgehen zu können? Und so im Grunde selbst die Konstrukteure unserer Krisen und der empfundenen Gegnerschaft sind?

Was sich sehr häufig so herausstellt und aus unserer Geschichte heraus oft nachvollziehbar ist.

 

Daher hilft es erheblich, mit seinem „eigenen“ Coach an der Seite diese Konfrontationen genau zu betrachten und herauszufinden, worauf sie basieren. In den allermeisten Fällen sind alte, nicht mehr überwachte innere Muster die Übertäter.

  

Diese gewohnten Abläufe ohne neue Impulse bewirken eine Abnahme der Wachsamkeit des Gehirns. Je weniger Areale wir nutzen und fordern, desto weniger bleiben aktiv. Unser Gehirn – wie unsere ganzen Körpersysteme – lebt gerade von neuen Impulsen, nutzt Potenzialdifferenzen und Diversitäten regelrecht aus für neue Aktionen. Untrainiertes reduziert sich, bei der Muskulatur ebenso wie beim Gehirn.

„Alles so wie immer“ ist nicht wirklich zukunftstauglich. In der freien Natur wären wir mit diesem Scheuklappenmodell, wie ich das gern bezeichne, nicht wirklich überlebensfähig. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag in meinem Blog:

 Sind unsere Scheuklappen wirklich ein Schutz?

 

Unser Gehirn bleibt aktiv, wenn wir es nutzen, es fordern und fördern, wenn wir Wahrnehmungen unserer Sinne für eigene Veränderungen aktiv nutzen.

Dieses Wahrnehmen und Erkennen kann ich als Coach aktiv unterstützen, indem ich durch gezielte Fragen den Coachee auf verschiedene Punkte aufmerksam mache, auf manches hinweise.

 

Ich bin absolut überzeugt: Wir können sehr vieles ändern! Wenn wir es wollen und diese Änderung präzise als unser wichtiges Ziel definieren! Niemand außer uns selbst kann das.

Nur wir haben diesen einmaligen Code! Quasi das weltweit einmalig vergebene Passwort für unsere Persönlichkeit, den einmaligen genetischen Code, unseren speziellen eigenen Sprachcode und viele Sicherheitsmechanismen mehr. Das ist eine Viel-Faktoren-Absicherung, die seit jeher überzeugend funktioniert.

 

Hier kann ich durch ruhiges, aufmerksames, aktives Fragen gezielt Ängste senken, neue Nachdenklichkeit auslösen und deren Antwort begleiten. Und als mit inneren Funktionen und Mechanismen vertrauter Personality Coach, als erfahrene Unterstützerin und gelassene Vertraute dem oder der Coachee zur Seite stehen.

 

Je mehr ich als Unterstützerin zwar Aspekte und mögliche Thesen aufzeige, aber strikt jedwede Entscheidung dem Coachee überlasse, desto mehr erfährt er oder sie sich selbst, findet die Lösungen selbst und kann diese dann auch mit den passenden Trainingsmethoden dauerhaft umsetzen.

Der Erfolg gehört immer dem oder der Coachee!

 

Viele Coachees haben mir berichtet, wie viel Neues sich für sie durch das bessere Wahrnehmen ihrer innersten Vorgänge eröffnet hat. Wir alle können auf diese Weise plötzlich entdecken, dass etwas, was gerade noch so schwer erschien, durch eine andere Perspektive gut zu bewältigen ist. Dieses Erfolgsgefühl wirkt wie die Sprosse einer Leiter, die immer weiter nach oben führt – step by step. 

 

Sie möchten meine Unterstützung? Sie haben Fragen an mich? Schreiben Sie mir, was genau Sie wollen, ich melde mich bei Ihnen.

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© Dr. Alix Krüger