erfolgreich - kommunikativ - glücklich mit Alix Krüger
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Ärzte* und ihre Teams

 

 

Ärzte und ihre Mitarbeiter, MFA' s,Schwestern und Pfleger, Physiotherapeuten und alle anderen medizinischen Berufe erleben heute vielfach eine Mischung aus enormer Belastung durch ausufernde Bürokratie und steigende Anforderungen durch ständig neue Regelungen einerseits und einer Zunahme von Erwartungshaltungen und Anspruchsdenken der Patienten andererseits.

 

Gelegentlich wirken sich diese beiden „fordernden“ Seiten wie zwei steinerne Mühlräder aus, zwischen denen der Arzt allmählich zerrieben wird.

 

Das wollen ja weder die Ärzte noch die Patienten.

 

Mit den Jahren ist aufgrund des Gedanken: „Die Ärzte müssen doch helfen, das ist doch ihre Pflicht!“, der restliche Teil dieses Grundsatzes, nämlich: „und dafür verdienen sie auch Wertschätzung und Anerkennung“ allmählich still und leise über die Tischkante gerutscht. Bei Patienten und auch bei Ärzten selbst.

Es ist ein Beruf mit extrem hohen Anforderungen an den Einzelnen.

 

Man muss ihn wirklich wollen, um ihn durchzuhalten.

 

Während die Belastungen für die Ärzte stetig zunahmen, ist ihr Bild in der Öffentlichkeit vielfach zum Handlanger in Sachen Gesundheit abgerutscht.

 

Vom „Abkassierer“, über „Durchschleuser“, bis zum „Handlanger von Wirtschaftskonzernen“ ist oft die Klage-Rede.

 

Aggressionen gegenüber Ärzten, Überforderung von ganzen medizinischen Teams, vom Arzt bis zur Auszubildenden, aber auch durch Unkenntnis unzufriedene Patienten sind oft die Tagesordnung, nicht die Ausnahme.

 

Wertschätzung sieht anders aus.

 

Das kann man unter den Teppich kehren, sicher. Wenngleich diese Methode auch noch nie geholfen hat. Dann bleibt es, wie es ist oder es verstärkt sich noch.

 

Denn während die Anforderungen und Belastungen sicher noch immer weiter zu steigern sind – da sind manche Menschen sehr erfindungsreich – so sind die Ressourcen der Ärzte endlich.

Das ist nun einmal Fakt: Ärzte sind auch nur Menschen!

 

Die „Das ist halt so“-Denkweise ist jedoch ein Zeichen von Resignation. Also auch weder zielführend noch wirklich prickelnd. Weder für die Ärzte, noch deren Mitarbeiterteams noch für die Patienten.

 

Vieles ist derzeit nicht optimal.

Gut, unbestritten, anerkannt.

 

Aber so muss es nicht sein.

Schön ist dabei, dass es auch anders geht.

 

Wie geht es dann?

Was ist möglich?

 

Viel. Sehr viel.

Manchmal sind es nur schmale Lücken oder kleine Löcher in Felsen, die sich dann als der optimale Weg herausstellen.

 

Aber es lohnt sich.

 

Es lohnt sich für jeden Arzt, jede Ärztin, jeden Mitarbeiter, jede Fachkraft, jede Schwester, jeden Pfleger.

 

Und jeden Patienten.

 

Hier biete ich an – selbst Kollegin und seit Jahren eng mit Ärzten und Pflegepersonal zusammenarbeitend und daher mit vielen Situationen vertraut – gemeinsam mit den Kollegen für sie, für die Mitarbeiter und für die Patienten, für die Praxis oder in der Klinik Lösungen zu erarbeiten, die ihnen wichtig sind.

 

Und die es allen Beteiligten wieder erlauben, als Mensch Ressourcen aufzubauen.

Denn es ist ebenso so klar wie rechnerisch nicht wirklich anspruchsvoll:

Wenn sich die Waagschale >Anforderungen, Druck und Unzufriedenheit< noch mehr füllt, wird die andere Schale der Waage >die Ressourcen< immer leerer.

 

Es gibt definitiv gute Strategien, dieser Entwicklung zu entkommen. In ein Arzt-Dasein, in dem die Arbeit mit den Patienten wieder mehr Freude bringt. Persönliche Bestätigung und Wertschätzung. Zufriedenheit und innere Ruhe.

Voller Power dem Stress entwischen.

Ressourcen zählen zu unseren wichtigsten Ingredienzen, die jedoch gepflegt und immer wieder aufgebaut werden müssen.

 

Ingredienzen wie: Lebensfreude und das Bewusstsein, gern Arzt zu sein. Selbstkritisch, offen und überzeugt vom eigenen ärztlichen Handeln sein zu können. Gern mit den Patienten an Lösungen zu arbeiten. Wirklich interessiert an den Patienten zu sein.

 

Dazu gehört unbedingt auch: Zeit für ein unbelastetes Privatleben zu haben – wie andere auch.

Auszeit zu haben, Spaß, abschalten, herzlich lachen  – wie andere auch.

Ohne Schuldgefühle, eigentlich müsste ich noch....

Utopie? Nein.

 

Es gibt natürlich sehr viele Ärzte, die wirklich viel und das gern für ihre Patienten zu tun bereit sind. Es gibt auch sehr viele nette und freundliche Patienten, die dankbar sind, ihre Ärzte zu haben.

 

Aber was in den letzten Jahren zwischen jene Mühlsteine der aktuellen Entwicklung geriet, ist die gegenseitige Wertschätzung. Der Respekt gegenüber einander.

 

Und daran können wir arbeiten. Wenn wir unsere Ärzte behalten wollen.

Sehr wegweisend ist da schon der Untertitel des Buchs von Thomas Bergner: „Burnout bei Ärzten“, der da lautet: „Arztsein zwischen Lebensaufgabe und Lebens-Aufgabe“.

Mit dem Burnout ist es wie mit der Klatschzeitung. Keiner liest sie, aber jeder weiß Bescheid über die Themen, die darin stehen. Und Burnout, das haben immer die "anderen".

 

Sie kennen das sicher auch - manchmal wird man mit der Zeit einfach etwas betriebsblind. Man nimmt Dinge, die man täglich sieht, nicht mehr wahr. Oder wissen Sie aus dem Kopf, ob Ihre analoge Armbanduhr Striche oder Zahlen hat? Welches Bild im Wartezimmer hängt? Wann genau wirklich die letzte private Auszeit war?

Hier wie so oft im Leben hilft eine „zweite Sicht“.

 

Die Sicht eines Menschen, der nicht aus dem Praxisalltag heraus, sondern im Sinne der Praxis von außen aufmerksam auf die Ärzte, das Team und die Menschen schaut.

 

Und mit lösungsorientiertem Feedback und guten Strategien zu den tatsächlichen Situationen in dieser speziellen Praxis diejenige Unterstützung gibt, die den Ärzten und Mitarbeitern der jeweiligen Praxis wirklich wichtig ist.

 

Aus vielen Kontakten weiß ich, wie hilfreich das für die Kollegen ist und unterstütze gern jeden Kollegen und jede Kollegin, der bzw. die daran Interesse hat.

 

Es gibt viele, sehr viele gute Kommunikationsstrategien für die Verbesserung der Arzt-Patienten Beziehungen in Richtung eines fairen und offenen, lösungsorientierten Miteinanders.

 

Mein Angebot steht. Sie sind herzlich willkommen!

* Hier sind immer sowohl Ärzte als auch Ärztinnen gemeint.

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© Dr. Alix Krüger